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Gemeinsame Erklärung der Fraktionen SPD, CDU, FDP, Grüne, FWI und DIE LINKE gemeinsam mit Bürgermeister Johannes Beisenherz zum Umzug der islamischen Milli-Görüs-Gemeinde von der Christinenstraße zur Wittener Straße und zur Integrationspolitik der Stadt Castrop-Rauxel

Wir, die Unterzeichner, sind der Auffassung, dass die muslimische Milli-Görüs-Gemeinde, die seit mehr als 20 Jahren in Obercastrop ohne jegliche Auffälligkeiten friedlich ihre Religion in ihren Gebetsräumen an der Christinenstraße ausübt, dies auch weiterhin durch Umzug in ein anderes Gebäude an der Wittener Straße ermöglicht werden soll.

Im Rahmen eines Bauantragsverfahrens ist durch die Bauverwaltung festgestellt worden, dass das Vorhaben dem geltenden Baurecht nicht widerspricht und deshalb sogar ein Rechtsanspruch auf Genehmigung besteht. Dass die beabsichtigte Moscheenutzung sich verträglich, auch im Sinne des Nachbarschutzes, in die bestehende Bebauung einfügt, ist dabei gutachterlich nachgewiesen worden. Eine wesentliche Veränderung der Baustruktur, wie z. B. der Bau eines Minaretts, ist nicht beantragt.

Wir dürfen nicht vergessen, dass diese muslimische Gemeinde wie auch die anderen Gemeinden von Menschen besucht wird, die seit Jahrzehnten in unserer Stadt leben und arbeiten, Kinder bekommen, hier alt werden und sterben. Sie sind wie wir Teil unserer Stadtgemeinschaft und genießen wie wir das grundgesetzlich verbriefte Recht der freien Ausübung ihrer Religion. Die letzten 20 Jahre gab es mit den Menschen, die diese Gemeinde bilden, keinerlei Konflikte und wir vertrauen darauf, dass es auch in Zukunft und in neuer Nachbarschaft so bleibt.

Das vom Rat der Stadt beschlossene Integrationskonzept zeigt auf, dass Integration keine Einbahnstraße ist. Kommunikation, Kooperation und Kompromiss von beiden Seiten sind erforderlich. Wir sehen und erfahren, dass Muslime in unserer Stadt ihren Glauben mit einem modernen Leben in unserer Gesellschaft in Einklang bringen wollen und können.

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