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Gemeinsame Pressemitteilung von FWI, CDU und FDP zum Fehlstart der Wirtschaftsförderungs GmbH

Keinen guten Stil attestieren CDU, FWI und FDP Bürgermeister Kravanja. Seine Verwaltung hat für die kommenden Sitzungen des Haupt- und Finanzausschusses und des Rates eine Vorlage eingebracht, nach der Jens Langensiepen Geschäftsführer der neuen Wirtschaftsförderungs- und Stadtteilmanagement GmbH werden soll. Langensiepen ist den Castrop-Rauxeler Bürgern als Geschäftsführer der Stadtwerke Castrop-Rauxel bereits bekannt.

Alle drei Parteien haben der Gründung der neuen Gesellschaft grundsätzlich zugestimmt, wobei FWI und FDP dafür keine eigene GmbH gründen wollten. Die Firmengründung hat Bürgermeister Kravanja jedoch durchgesetzt. Dabei habe er stets versucht, den Eindruck zu vermitteln, alle Entscheidungen auf eine breite Basis stellen zu wollen. Diesen Weg habe Bürgermeister Kravanja nun verlassen, lässt CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Breilmann wissen: "Wenn der Bürgermeister wünscht, dass die neue Wirtschaftsförderungsgesellschaft über die Parteigrenzen hinweg getragen wird, dann sollte diese Gesellschaft sehr transparent gegründet und geführt werden", so der Christdemokrat.

Auch FDP-Chef Nils Bettinger findet deutliche Worte: "Die Besetzung der Geschäftsführerstelle scheint im stillen Kämmerlein ausgehandelt worden zu sein. Eine Beteiligung der Politik kann ich nicht erkennen", kritisiert Bettinger.

Annette Korte von der FWI bezeichnet die Art der Stellenbesetzung als "Fehlstart der Wirtschaftsförderungs GmbH". Man wolle schon wissen, wie es zu dieser Personalentscheidung gekommen sei.

Somit haben die drei Parteien Fragen im Gepäck, von denen auch bereits im Ausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung einige gestellt wurden. Man möchte beispielsweise wissen, welches Anforderungsprofil der Stelle zugrunde liegt, ob die Stelle ausgeschrieben wurde und wie das Auswahlverfahren gelaufen sei.

Bemerkenswert finden CDU, FWI und FDP auch die Tatsache, dass Langensiepen die Geschäftsführerposition "im Nebenamt" ausüben soll, wie es in der Vorlage heißt. Das bedeutet konkret, dass er seine Tätigkeit als Geschäftsführer der Stadtwerke Castrop-Rauxel behält und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft nebenbei führt. "Ob das den Ansprüchen genügt, die wir im Vorfeld an die neue Gesellschaft formulier haben, hätten wir gerne vorab besprochen. Auch mit Herrn Langensiepen persönlich. Ein Gesprächsangebot von Herrn Langensiepen selbst liegt uns nicht vor, deshalb haben wir ihn jetzt zu unserer nächsten Fraktionssitzung eingeladen", so Bettinger. Die beiden anderen Fraktionen wollen ebenfalls noch kurzfristig eine Einladung aussprechen.

Einig sind sich die Fraktionen darin, dass Jens Langensiepen bei den Stadtwerken sehr gute Arbeit leistet. Seine fachliche Qualität zweifelt keine der drei Parteien an.

Allerdings kommen die Vertreter von CDU, FWI und FDP ebenso überein, dass hier in den kommenden Sitzungen noch Informationsbedarf besteht und sich die Verwaltung zum Vorgehen noch erklären muss. Der Haupt- und Finanzausschuss tagt am kommenden Dienstag - der Rat am kommenden Donnerstag.

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