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FWI - Pressemitteilung 05.09.2008

FWI setzt Veranstaltungsreihe "Was passiert da vor unserer Haustür" fort.
Vorläufiger Termin: 25.09.2008 - AGORA Zechenstr. - 18 Uhr 30
-Berichte und Referate zur aktuellen Entwicklung B 474n, New Park, Stromtrasse

Die Folgeveranstaltung zu den Themen B 474n, Stromtrassen und Industrialisierung der Rieselfelder wird voraussichtlich am 25.09.2008 stattfinden. Genauere Informationen folgen mit einer offiziellen Einladung der FWI.

Im Fokus steht die ganzheitliche Betrachtung der Entwicklungen in der umgebenden Region und die Auswirkungen auf Castrop-Rauxel, insbesondere auf den Stadtteil Ickern. Neben Informationen zum aktuellen Stand der (politischen) Entwicklungen (ggf. Ratsbeschluss Castrop-Rauxel zur B 474n - vorgestellt von M. Postel FWI) und zu den uns umgebenden bestehenden und geplanten riesigen Kohlekraftwerken wird die Industrialisierung der Rieselfelder (Ratsbeschlüsse Waltrop, Datteln) Thema sein. Es sollen insbesondere die Positionen der Städte und des Kreises Recklinghausen zum so genannten "New Park", besser "Industrialisierung der Rieselfelder", diskutiert werden. Der ehemalige Stadtdirektor der Stadt Castrop-Rauxel, Walter Stach wird sein Positionspapier dazu erläutern, Dr. Th. Krämerkämper wird die Position des BUND vorstellen und ein Mitglied der Grünen Liste Waltrop (GLW), Michael Finke, wird über die Waltroper Diskussion und Ratsentscheidung referieren. Die Veranstaltung und die anschließende Diskussionsrunde mit den Bürgern wird der Fraktionsvorsitzende der FWI Manfred Postel moderieren.

Die o.g. Entwicklungen vor unserer Haustür können nicht isoliert betrachtet werden. So ist der direkte Zusammenhang zwischen dem Bau der B 474n und der Industrialisierung der Rieselfelder nicht von der Hand zu weisen. Insbesondere Walter Stach räumt in seinem Positionspapier mittels begründeter Thesen zum geplanten, deutschlandweit größten Industriegebiet von bis zu 1000 ha im Natur- bzw. Freiraum mit vielen Mythen und aufgestellten Hypothesen u.a. zu Arbeitsplätzen kräftig auf.

Das Positionspapier wurde mit Einverständnis des Autors auf den FWI-Internet Seiten veröffentlicht und darf auch komplett oder auszugsweise von der Lokalpresse veröffentlicht werden.

Stachs Argumentation primär aus Waltroper Sicht ist in vieler Hinsicht auf Castrop-Rauxel übertragbar. So sind es vornehmlich die Städte Waltrop und Castrop-Rauxel, die die vielfältigen Lasten der geplanten Entwicklungen zu tragen hätten. "Was die 'Anderen' im Ruhrgebiet und auch im Kreis Recklinghausen ... an außerordentlich problematischer Industrie nicht haben wollen und auch in der jeweiligen Stadt nicht durchsetzen könnten, kommt im Bedarfsfall in die Rieselfelder."
Die bisherigen Einschätzungen und Aussagen der FWI zu den Themen sind mit fast allen Aussagen von Walter Stach deckungsgleich. Insbesondere ist es nach unserer Auffassung erforderlich den Menschen in unserer Region die Dimensionen des Vorhabens, die Auswirkungen und die vorliegenden Fakten wahrheitsgemäß und nicht nur mit populistischen, simplen Floskeln über Arbeitsplatzzahlen aufzuzeigen.
Mehr als alle anderen Projekte muss die Industrialisierung der Rieselfelder offen diskutiert und kommuniziert werden, denn dieses Projekt wird das Leben in unserer bisher noch lebens- und liebenswerten Region durch die Ausrichtung hin zum größten Industriegebiet Deutschlands mit umwelttechnisch gesehen problematischster Industrie und allen Folgen besonders für die nächsten Generationen prägen.
Das haben die Menschen dieser Region und ihre nachfolgenden Generationen u.E. so nicht verdient und würde alle bisherigen Bemühungen um einen Strukturwandel hin zu klein- und mittelständiger Industrie integriert in "lebenswerte Wohnstädte" konterkarieren.
Eine positive politische Entscheidung im Kreis und in den Städten zum so genannten "New Park" ist eine Richtungsentscheidung unserer Region für die nächsten Jahrzehnte. Die bisherige Vorgehensweise in dieser Sache ist u.E. unverantwortlich. Ein Vorhaben dieser Größenordnung muss mit den Bürgern abgestimmt und von diesen gewollt sein. Wir können uns nicht vorstellen, dass irgendjemand eine Rückentwicklung zum "Kohlenpott" oder hin zum "Müllpott" will. Die politischen Weichen auf Landes- und Kreisebene durch die gewählten Politikvertreter sind allerdings anders gestellt. Aber vielleicht können die Bürger daran noch etwas ändern ... wie schon damals beim bereits beschlossenen größten Giftmüllzentrum Europas in Ickern.

Für die FWI-Fraktion
Hermann Bohle, Petra Bothe, Manfred Postel

Weitere Informationen zum Thema:

"Was passiert da vor unserer Haustür?" - Weitere Infos zur Veranstaltungsreihe
FWI - Pressemitteilung 22.07.2008 - Neuer Trassenverlauf B474n
FWI - Pressemitteilung 20.08.2008 - Unterschriftensammlung am 22.08.2008
Spendenübergabe an den BUND am 22.08.2008

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