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FWI - Pressemitteilung 16.02.2009

Bericht über die Anmeldezahlen an weiterführenden Schulen in Castrop-Rauxel

Wie sicher sind Prognosen der Verwaltung?

Addiert man die in der Presse gemeldeten Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen, sind es in Summe derzeit bereits 729 Anmeldungen für das Schuljahr 2009/10, 31 Kinder sind wie berichtet noch nicht angemeldet worden.
Die Schulstatistik für das laufende Schuljahr liegt uns noch nicht vor, doch auch anhand der Schulstatistik des Jahres 2007/08 kann man klar erkennen, dass auch für die beiden Schuljahre 2010/11 und 2011/12 jeweils mindestens 720 Anmeldungen für die weiterführenden Schulen insgesamt zu erwarten sind.
Ein Rückblick ins Jahr 2002 auf die damalige, hitzige Diskussion um die Notwendigkeit einer zweiten Realschule zeigt, dass die Planzahlen von damals für die jetzt kommenden Schuljahre (683 für Schj. 2009/10, 652 für Schj. 2010/11, 661 für Schj. 2011/12) völlig daneben lagen und um etwa 10 % überschritten werden. Es ist somit festzustellen, dass es bei einer nur geringfügigen Abweichung von 5 % nicht bleibt, wie seinerzeit maximal seitens der Verwaltung für möglich gehalten wurde.

Die Schulverwaltung stützte sich damals auf angeblich sichere demoskopische Untersuchungen, die Stadtplaner heute ziehen auch wieder "sichere" Ergebnisse der "kleinräumigen Bevölkerungsprognose 2008 - 2025" zu Rate, wenn es um die zukünftige Wohnbauentwicklung der Stadt Castrop-Rauxel geht.
Mit etwa 74.000 Einwohnern rechnet man derzeit noch für das Jahr 2015, 68.000 Einwohner sollen es im Jahr 2025 nur noch sein, wobei der Verfasser der Studie aus 2008 andere Zahlen zugrunde legt als vom statistischen Landesamt veröffentlicht, aus welchem Grund auch immer.
Im Jahr 2004 ging man für das Jahr 2015 noch von einer Einwohnerzahl von rd. 76.000 aus.
Wie sicher sind denn nun solche selbstgestrickten Prophezeiungen?
Alle Warnungen, dass seriöse Prognosen schwierig zu erstellen sind und eher einem Blick in die Kristallkugel gleichen, werden von der rot/grünen Mehrheitsfraktion in den Wind geschlagen.
Mit ständigen Wiederholungen in den verfügbaren Medien und diversen Masterplanungen auf der Grundlage dieser Prognosen scheint es, dass man eher das Ziel verfolgt, Abwanderung und die damit verbundenen negativen Entwicklungen zu fördern bzw. zu akzeptieren, um die eigenen Prognosen zu stützen - so etwas nennt man "self fulfilling prophecy". Mit derartigen sich selbst bestätigenden Vorhersagen kommt man politisch allerdings nicht viel weiter.

Die FWI - Fraktion
M. Postel, P. Bothe, H. Bohle

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