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FWI - Pressemitteilung 17.01.2007

Berichterstattung zum Thema: 5000 Tonnen des Ultragiftes Hexachlorbenzol (HCB) aus Australien sollen in Herten verbrannt werden
Mülltourismus schadet dem Image der Region

Der Imageschaden für die Region und insbesondere für den Kreis Recklinghausen ist immens. Die öffentliche Firma AGR als Tochterfirma des Regionalverbandes Ruhr, die sich ursprünglich nur für den Müll der Bürger vor Ort kümmern sollte, fördert den Mülltourismus jetzt nicht nur bundesweit sondern weltweit. Um jeden lukrativen Auftrag zu erhaschen und die Anlage auszulasten sind den Verantwortlichen - der Aufsichtsrat ist politisch besetzt auch mit Mitgliedern des Kreises RE - alle Mittel recht. Sowohl der Transport über 16.000 km per Schiff und Bahn als auch die Verbrennung und die Endlagerung der Verbrennungsrückstände in Herten bergen enorme Risiken.

"HCB gehört zum dreckigen Dutzend der Ultra-Gifte, bei dessen Verbrennung giftige Dioxine feigesetzt werden, wenn nicht genügend Hitze erzeugt wird" sagte der BUND Sprecher Jansen in einem Interview. Das NRW zum Klo für weltweiten Sondermüll wird, empfindet er als skandalös.

Derartige und weitere bundesweite Berichterstattungen in allen Medien richten einen schweren Imageschaden in den Kommunen des Kreises an.

Für die FWI, die vor 15 Jahre den Bau der geplanten Sondermüllverbrennungsanlage der Fa. Edelhoff in Castrop-Rauxel massiv bekämpfte und verhindert hat, ist es nach wie vor nicht hinnehmbar, dass unser dichtbesiedelter Kreis Ziel weltweiter Giftmülltransporte wird.

Denn in der Abgasfahne des AGR Giftmüllverbrennungsofen liegen auch Castrop-Rauxel und weitere Kreisstädte.

Den Strukturwandel unter dem Motto "vom Kohlenpott zum Müllpott" vorantreiben zu wollen, ist der falsche Weg, wenn anderseits Hochglanzbroschüren der Wirtschaftförderungsämter zu Aktivitäten und Förderungen z.B. im Bereich der Gesundheitswirtschaft auf Messen und Veranstaltungen verteilt werden.

Die Bürgermeister und Räte des Kreises unter Federführung des Landrates sollten schleunigst einschreiten, um weiteren Schaden für die Städte des Kreises und deren Bürger zu vermeiden.

FWI-Ratsfraktion Castrop-Rauxel
Petra Bothe, Hermann Bohle, Manfred Postel

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