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FWI - Pressemitteilung 18.10.2011

Stellungnahme der FWI zur Schulpolitik und dem Verwaltungshandeln
Grundschulen, Fragebögen Sekundarschule

"Es ist doch ideologisch alles sehr schön eingefettet ..."

Mit der "Automatik" im Beschluss des Rates vom 14.07.2011, dass die Grundschulteilstandorte der Schulverbünde mit ihrer Gründung auch gleich aufgelöst werden können, haben SPD/Grüne und CDU bewusst den Teilstandorten keine Start- bzw. Überlebenschance gegeben. Der Antrag der FWI den Teilstandorten über eine mehrjährige Laufzeit Bestandsgarantie zu gewähren und damit Grundschulen in den Stadtteilen zu erhalten, wurde abgelehnt. Das vorrangige SPD/Grüne Ziel nur noch mehrzügige Grundschulen überleben zu lassen wurde durch die Formulierung des Beschluss "verschleiert". SPD/Grüne und CDU haben dadurch billigend in Kauf genommen, dass ein Teilstandort erst gar nicht zustande kommt oder er aufgelöst wird sobald alle Schüler am Hauptstandort aufgenommen werden können. Erst wenn die Kapazität der Mutterschule voll erschöpft ist kommt der Teilstandort überhaupt in Betracht, egal was die Eltern wählen und wünschen. Das diese Automatik sehr schnell greift, insbesondere wenn ein geburtenschwacher Jahrgang 2012 eingeschult wird, war allen bewusst. Es wird sich zeigen ob und wie viele Teilstandorte überhaupt zustande kommen. Den Eltern wurde allerdings mal wieder nur die "verschleierte" und zunächst beruhigende "halbe Wahrheit" erzählt, die Konsequenzen des Beschlusses treten erst jetzt voll zu Tage.

Die mit gleichem Ratsbeschuss an die Verwaltung in Auftrag gegebene vorliegende Befragung der Eltern zur Schulformwahl ist ebenfalls in Art- und Form zu beanstanden. Der Fragebogen informiert die Eltern über die "neue" Sekundarschule nur marginal mit einer einseitigen Beilage aus dem Schulministerium. Die neu erfundene Schulform Sekundarschule ist den Eltern aber bisher in keiner Weise vorgestellt worden, pädagogisch begründet geschweige denn näher erläutert worden; die Umsetzung im Detail kennt bisher noch niemand. Hier wäre zumindest eine Infoveranstaltung seitens der Verwaltung und Schulexperten zur Orientierung der Eltern sinnvoll gewesen.
So ist ansonsten die Aussagekraft der erhofften Antworten der Eltern auf den Fragebogen sehr gering. Die Verwaltung sollte schnell eine Infoveranstaltung zur Sekundarschule anbieten um auch einen fairen Wettbewerb mit den anderen Schulformen basierend auf dem Elternwillen und nicht ideologischen Zielsetzungen der ersten Beigeordneten Glöss und rot/grün zu ermöglichen. Ansonsten kann man das Vorgehen nur als dilettantisch und manipulierend charakterisieren.

Hermann Bohle, Manfred Postel
(FWI-Fraktion)

Weitere Informationen

Nachtrag zur Ratssitzung vom 14.07.2011 - Schulentwicklungsplan

FWI-Pressemitteilung 10.05.2011
Alle Grundschulstandorte durch Grundschulverbünde erhalten

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