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FWI - Pressemitteilung 20.07.2004

Realschulen im Aufwind

Am 6.7.2004 wurden vom Landesamt für Statistik NRW die neuesten Schülerzahlen veröffentlicht.

Die Daten besagen, dass die Zahl der RealschülerInnen landesweit seit 14 Jahren ansteigen. In den letzten 5 Jahren um mehr als 10 %. Eine solche Steigerung war an keiner der anderen Schulformen zu verzeichnen.

Die Zahl der Realschulen in NRW ist in den letzten fünf Jahren bedarfsentsprechend um 22 gestiegen, die Zahl der Gesamtschulen jedoch nur um 2, die Zahl der Gymnasien nur um 4.

Zusammengefasst und vergleichend mit Castrop-Rauxel sieht die Schülerverteilung in diesem Schuljahr wie folgt aus:

Schülerzahlen Sek. I Hauptschule Realschule Gymnasium Gesamtschule
Land NRW 219200 = 23,8 % 346500 = 28,4 % 389700 = 31,9 % 193900 = 15,9 %
Kreis RE 8923 = 19,5 % 13579 = 29,7 % 13110 = 28,6 % 10180 = 22,2 %
Castrop-Rauxel 818 = 16,2 % 1069 = 21,2 % 1578 = 31,3 % 1577 = 31,3 %

Im Kreis Recklinghausen liegen die Realschulen sogar vor den Gymnasien: 8 923 (19,5%) Kinder besuchen die Hauptschule, 13 579 (29,7%) Realschule, 10 180 (22,2%) Gesamtschule und 13 110 (28,6%) das Gymnasium.

Diese Zahlen und Tatsachen, bestätigen nur einmal mehr unseren Beschluss für die 2. Realschule.

Schulentlassungen NRW Quelle: LDS NRW 07/2004

Ende 2002/03 Entlassungen ohne Hauptsch.-Abschluss %
Hauptschule 50534 5623 11,1
Realschule 47609 566 1,2
Gymnasium 55690 202 0,4
Gesamtschule 30887 1133 3,7
gesamt 184720 7524 4,1

Schulentlassungen in Castrop-Rauxel gem. amtl. Schulstatistik Okt. 2003

Ende 2002/03 Entlassungen ohne Hauptsch.-Abschluss %
Hauptschule 106 18 17,0
Realschule 167 22 13,2
Gymnasium 208 0 0,0
Gesamtschule 269 27 10,0
gesamt 750 67 8,9

Deutlich wird u.E. der akute politische Handlungsbedarf bei den Castrop-Rauxeler Schulabgängern ohne Abschluss durch den Vergleich obiger Zahlen über die Schulentlassungen. In Castrop-Rauxel gab es im vergangenen Jahr mehr als doppelt so viele Schulabgänger ohne Abschluss wie im Landesdurchschnitt ! Hier muss mit allen Mitteln gegengesteuert werden.

Bezüglich sinkender Schülerzahlen lassen sich die Prognosewerte von 2001 jetzt wie folgt korrigieren:

Prognose 2001 für eingeschult
Schuljahr 2002/03
(Schuljahr 2003/04
Schuljahr 2004/05

Beachtenswert ist, dass die Schülerzahl in Castrop-Rauxel im Schj. 1993/94, also vor zehn Jahren, mit 8.860 SchülerInnen noch um rd. 300 niedriger war als in diesem Schuljahr. Schon damals war die Realschule durchgängig 6-zügig, also eine Lernfabrik, wie wir sie nicht auf Dauer manifestieren wollen.

Bei einem Gesamtauftrag von 11,3 Mio. Euro und einem Anteil für die 2. Realschule incl. Turnhalle von ca. 8 Mio. Euro entfällt bei einer durchschnittlichen jährlichen Belastung von ca. 500.000 Euro für 30 Jahre lediglich ein Anteil von entsprechend rd. 355.000 Euro auf den Bau der 2. Realschule, was weniger als ein Viertel der derzeitigen Schulpauschale ausmacht und somit deutlich weniger, als von in die Öffentlichkeit getragen wurde.

Insgesamt gesehen ist die FWI nach wie vor sicher, mit der 2. Realschule die richtige Entscheidung für die Schulsituation in Castrop-Rauxel getroffen zu haben.

Der Bau der zweiten Realschule wird seitens der FWI als einer ihrer größten Erfolge angesehen, gefordert seit mehr als 10 Jahren.

Durch das bisher beispiellose Zusammenwirken vieler Bereiche der Verwaltung wurde ein überzeugendes Konzept gefunden, für diese geleistete Arbeit spricht die FWI der Verwaltung ihren Dank aus.

Quellen:

(http://www.lds.nrw.de/aktuelles/pressemitteilungen/2004/pres_097_04.html)

(Die einzelnen Werte für den Kreis RE und die einzelnen Städte findet man unter dem entsprechend gekennzeichneten Link, PDF-Datei, Reg.-Bez. Münster, S. 22 u. 23)

Weitere Zahlen für die einzelnen Schulformen findet man unter (http://www.lds.nrw.de/statistik/daten/d/index.html). Amtliche Schulstatistiken Oktober 2003, 2002 und früher

Für die FWI
Manfred Postel, Petra Bothe

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