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FWI - Pressemitteilung 24.07.2009

Schmierenkomödie der Grünen - Hallenbad - Artikel vom 23.07. B. Wagner Grüne

Erlebt die Schmierenkomödie um das Parkbad Nord aus dem vergangenen Wahlkampf eine Neuauflage, diesmal unter der Federführung der Grünen? Damals zauberte die SPD zu dem vorhandenen Antec-Gutachten ein zweites Gutachten aus dem Hut und beanspruchte im Wahlkampf für sich, mit diesem Gutachten Retter des Parkbades Nord zu sein. Ignoriert wurde dabei, dass es schon einen Ratsbeschluss zur Renovierung des Bades, einschließlich des Parkes, gab, dass die Kosten der Renovierung so niedrig angesetzt waren, dass noch heute immer wieder Zusatzkosten zur Renovierung anfallen und der Renovierungsumfang des Antec-Gutachtens noch lange nicht erreicht ist.

Frech behauptet der.Grünen Vorsitzende Wagner "Fest steht, dass - wie an jeder Immobilie, die gut vier Jahrzehnte alt ist und mit derart sensibler Technik wie das Hallenbad ausgestattet ist - laufend Investitionen notwendig sein werden, welche reine Schönheitsreparaturen übersteigen." Nicht das steht fest, was Sie behaupten, werter Herr Wagener, sondern fest steht, dass in den Jahren 1999/2001 das Hallenbad für 7,5 Mio DM (unter CDU/FWI Mehrheit) umfangreich renoviert worden ist, und 30 Jahre vorher nichts investiert wurde. Schon bald nach dem Ende der Renovierung zeigten sich Undichtigkeiten an den beiden Becken, die zunächst als nicht tragisch beurteilt wurden, sich aber bis zum Jahre 2007 zu kleinen Wasserfällen auswuchsen. Die Ursachenforschung führte zu der Erkenntnis, dass bei den Renovierungsarbeiten unglaublicher Pfusch geleistet wurde, der von Architekt, Bauaufsicht und Verwaltung nicht erkannt wurde. (In einer späteren öffentlichen Diskussion merkten fachfremde Beobachter an, dass selbst sie erkannt hätten, dass eingemauerte Fensterstürze, statt wie vorgesehen gegossener Beton, nicht geeignete Materialien für die Beckenköpfe gewesen seien.) Die jetzt durchgeführten Sanierungsarbeiten haben also nichts, rein gar nichts mit altersbedingten Renovierungen zu tun, sonder sind einzig und allein zur Behebung des unglaublichen Pfusches erforderlich und werden immer teurer. Mit Nachdruck verlangen Sie dann die Prüfung, "ob eine Haftungspflicht des bauleitenden Architekten oder aber der ausführenden Firma gegeben sei. Dies habe allerdings mit den aktuellen Arbeiten nichts zu tun." Welch ein Quatsch!! Die Gründe für die Sanierung der Beckenköpfe ist schlicht Pfusch, der uns jetzt fast 1 Mio. € zusätzlich kostet und die Frage möglicher Haftungsansprüche ist von uns im B 1 hin und her diskutiert worden und immer beendet worden mit der Aussage der Verwaltung, dass solche Ansprüche aus verschiedenen Gründen nicht bzw. nicht mehr möglich sind. Sie haben neben mir gesessen und mir ist nicht aufgefallen, dass Sie während der Debatte eingeschlafen sind. Die von Ihnen dann gezogene Schlussfolgerung ist so dämlich, dass ich als Ursache nur annehmen kann, dass Sie tatsächlich in die Schmierenkomödie der SPD aus dem vergangenen Wahlkampf einsteigen wollen.

H. Bohle für die FWI-Fraktion

Fakten gem. Verwaltung:

1. Sanierungskosten Beckenköpfe 2008: 272.130 € (Auskunft Immobilienmanagement)
2. Die Durchfeuchtungsschäden im Hallenbad wurden 2007 festgestellt.
3. Hinsichtlich der für die Sanierung 2009 geplanten Kosten und den nunmehr benötigten Haushaltsmitteln gibt es noch keine genaue Angabe - Schwankung von 500 - 650 t€
4. Für die Sanierung der Sammelunterkünfte (Schulschwimmen) wurden bisher für das Jahr 2010 180.000 € eingeplant. Außerdem sollen weitere 140.000 € für die Fassadensanierung und Anstricharbeiten im Jahr 2010 veranschlagt werden.
5. Die Sanierung Hallenbad in den Jahren 1999 bis 2001 hat rd. 7,5 Mio. gekostet.

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