[ FWI - Baum ]

Sie befinden sich hier:

[ Nix ]

> Startseite > Archiv > FWI-Pressemitteilung 29.10.2008

FWI-Pressemitteilung 29.10.2008

Das hat auch Castrop-Rauxel zu interessieren!

Im Rahmen der zwei FWI-Veranstaltungen "Was passiert da vor unserer Haustür?" haben wir über Auswirkungen und Folgen der vorliegenden Planungen zur B 474n, der neuen Stromtrassen für das gigantische E.ON Kohlekraftwerk in Datteln und des newPark Projektes in den Rieselfeldern informiert.

Zu den Planungen, die auch Castrop-Rauxel, insbesondere den Stadtteil Ickern betreffen hat der ehemalige Stadtdirektor Walter Stach bei der letzten Veranstaltung u.a. zu seinem dazu herausgegebenen Positionspapier referiert. Nunmehr hat er unter dem Titel "Wussten Sie schon.." [ .pdf 15 KB ] eine Ergänzung herausgegeben. Dieses Papier ist als Anlage beigefügt und kann auch auf der FWI-Homepage unter www.fwi-cas.de angesehen werden. Herr Stach hat einer Veröffentlichung auch durch die lokale Presse zugestimmt.

Die darin enthaltenen (veröffentlichungswerten!) Fakten hinsichtlich der zu erwarteten erheblichen Belastungen sind nicht wegzuleugnen und betreffen im gleichen Maße wie die Stadt Waltrop auch Castrop-Rauxeler Stadtteile. Die Abstände der im Bau befindlichen und geplanten Emittenten (E.ON Kraftwerk(e) und newPark zu den Castrop-Rauxeler Stadtteilen Ickern, Becklem und Henrichenburg sind identisch. Insoweit treffen die von Herrn Stach primär auf Waltrop bezogene Aussagen zu den Schadstoffen und der Gesundheitsbelastung der Bevölkerung auch auf diese Stadtteil zu.
Das E.ON Kraftwerk ist mittlerweile weithin als Landmarke zu erkennen und viele Waltroper, Ickerner, Becklemer und Henrichenburger haben aus Ihrem Garten bereits Kraftwerksblick. Der begonnene unnötige Kahlschlag von mehr als 6 ha gesundem Wald für die neue Stromleitungstrasse wird von den Spaziergängern nur noch mit Kopfschütteln wahrgenommen.

So wie es aussieht haben die verantwortlichen Kreistagspolitiker auch die Weichen für die weitere Entwicklung unserer Region (insbesondere vor unserer(!) Haustür) mit dem Beschluss zur Beteiligung an der newPark Gesellschaft gestellt. In den Kommunen wird oft über jeden schrägen Bordstein politisch diskutiert über die o.g. Entwicklungen fehlt es an jeglicher Information und Diskussion (auch in den Medien). Wie will die Kommunalpolitik den Bürgern hinsichtlich dieser Entwicklung Beschlüsse zu CO2 Minderung, "Energiesparstadt, Glühbirnen freie Zone C.-R.", Nutzung alternativer Energien, Umweltzonen etc. pp. noch plausibel machen? Wer hat hier den regionalen Konsens (insb. mit den betroffenen Bürgern) wie hergestellt?

Die Entwicklung ist besorgniserregend auch für die nächsten Generationen. Die Lebensqualität in unserer Region wird sinken. Dabei ist das Schlimmste, dass die verantwortlichen Politiker im Land, im Kreis als auch in den Kommunen dieses wissen und bewusst in Kauf nehmen.

FWI-Fraktion im Rat der Stadt Castrop-Rauxel
gez.: Manfred Postel, Petra Bothe, Hermann Bohle

Weitere Informationen:

Ergänzung Positionspapier von W. Stach "Wussten Sie schon.." [ .pdf 15 KB ]
WWF Studien und Analysen zu Kohlekraftwerken in Deutschland

[ Nix ]
[ FWI - Castrop Rauxel: Kommunalpolitik mit den Bürgern für die Bürger ]
Kontakt
 
Geschäftsstelle:
Freie Wähler Initiative
Ickerner Straße 10
44581 Castrop-Rauxel
 
Telefon/Fax:
02305 542569
 
E-Mail:
 
Geschäftszeiten:
Montags 18:00 bis 19:30 Uhr
und nach Vereinbarung
 
[ FWI - unabhängig, sachorientiert, unbequem ]

↑ Zum Seitenanfang ↑

 RSS 2.0

© FWI Castrop-Rauxel