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FWI - Stellungnahme 24.03.2005

zu den Äußerungen des SPD Stadtverbandsvorsitzenden Schwabe die Schließung der Grundschule Marienburger Straße betreffend

Zur SPD Stellungnahme (Schwabe) kann man nur feststellen, dass Ursache mit Folgen verwechselt wird. Wenn man mit der Möglichkeit rechnet, dass ein Gebäude leerstehen könnte, muss man auch darüber nachdenken, was anschließend damit passiert, ansonsten ist der Einspareffekt annähernd Null. Davor "duckt" sich die SPD jedenfalls im Moment noch. Billige Polemik ist die Aussage, dass CDU und FWI die Schließung planten. Es gab keinen Beschluss zur Schließung - im Gegenteil, der Verwaltungsvorschlag (Fr. Glöß) im HH-Sicherungskonzept zur evtl. Schließung sollte nicht aktiv weiterverfolgt werden solange die Einzügigkeit gesichert ist, wurde beschlossen.
Die Lehrerversorgung wird an anderen Schulen nicht automatisch besser, wenn eine Schule geschlossen wird, sondern nur bei entsprechend höherer Schülerzahl steht einer anderen Schule ein höherer Lehrerstellenanteil zu. Die offene Ganztagsbetreuung an anderen Schulen hat gar keinen Bezug zur GS Marienburger Str.. An solchen Schulen erhöht sich der Anspruch auf zusätzliche Lehrerstellen pauschal für jede Gruppe (a 25 Sch.) um 0,1 Lehrerstellen, der allenfalls alternativ in Geld umgewandelt werden kann (205 € pro Schj. und Kind), was bisher von der Mehrzahl der Schulen bevorzugt wird.
In der Realität sieht es allerdings oft so aus, dass sich der Anspruch auf Lehrerstellen nicht mit der tatsächlich vorhandenen Stellenzahl deckt, bzw. der Unterichtsbedarf nicht mit den vorhandenen Stellen gedeckt werden kann, da nicht jede Lehrkraft die gleiche Anzahl von Stunden erteilen muss. Es findet kein Ausgleich statt und Schulen, die beispielsweise viele ältere Lehrkräfte beschäftigen, sind im Nachteil. Hier wird landesseitig gespart und die Schulen müssen sehen, wie sie mit der Situation zurechtkommen. Und hier kommt der Schulrat (Herr v. Holt) ins Spiel, der für eine so genannte gerechte Verteilung zuständig ist, auch für Krankheitsvertretungen. Es könnte durchaus so sein, dass den Schulen von dort Versprechungen auf Verbesserung ihrer Situation gemacht werden, falls sie sich für den VW-Vorschlag aussprechen. (Billige Erpressung) Am Ende kann das Land noch weitere Stellen einsparen. Gleiche Unterstützung, die jahrelang der neu gebauten GS Grüner Weg in Obercastrop zuteil wurde, kann auch für Norden erwartet werden, das öffentliche Interesse ist das gleiche. Auch dort war der Schulleiter jahrelang krank, bevor er ausschied.

Schülerzahlen im Schj. 2004/05 in GS Grüner Weg: (amtliche Schulstatistik Okt. 2004)
Kl. 1: 20 Sch.
Kl. 2: 13 (!) Sch.
Kl. 3: 23 Sch.
Kl. 4: 18 Sch.

zum Vergleich Schülerzahlen im Schj. 2004/05 GS Marienburger Str.:
Kl. 1: 23 Sch.
Kl. 2: 20 Sch.
Kl. 3: 20 Sch.
Kl. 4: 20 Sch.

Anmeldezahl für 2005/06 GS Grüner Weg (Stand Nov. 2004): 25
Anmeldezahl für GS Marienburger Str.: 19
(Auch Friedr.-Harkort-Schule erhielt nur 24 Anmeldungen, wobei hier nach den Planzahlen (!?) mit leicht steigender Tendenz zu rechnen ist.)

Die Vertreter der betroffenen Eltern haben in einem Gespräch mit der FWI Fraktion am 21.03.05 erklärt, dass sie bereit sind für den Erhalt Ihrer Schule mit allen Mitteln zu kämpfen - bis hin zu einem Bürgerentscheid. Besonders erbost waren die Vertreter über die Haltung der SPD, die vor der Wahl in den Aapwiesen von Tür zu Tür mit dem Slogan gelaufen sind: "wollt Ihr die Schule erhalten müsst Ihr SPD wählen".

FWI-Fraktion
Petra Bothe, Hermann Bohle, Manfred Postel

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