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FWI - Stellungnahmen 06.03.2014

Anmeldezahlen - Sekundarschule

Sehr geehrte Frau Glöß!

Ihre Stellungnahme zu den Anmeldezahlen der Sekundarschule ist wieder einmal einzigartig!
Nur durch die Gesamtzahl von 94 Anmeldungen zur Sekundarschule, die Einbeziehung der gesonderten Berechnung von Inklusionskindern und der Hoffnung auf eventuelle Nachzügler, hoffen Sie die 5-Zügigkeit der Sekundarschule zu erreichen, die notwendig ist für die Beibehaltung beider Standorte, im Süden und im Norden.
Ein weiteres Zahlenspiel von Ihnen: Es sollen 607 Kinder zu den weiterführenden Schulen angemeldet werden. Nach unseren Zahlen sind 590 Kinder in Castrop-Rauxeler Schulen angemeldet worden. Traditionell gehen in jedem Jahr Kinder in die Nachbarstädte. Wo sind dann Ihre noch zu erwartenden 40 ausstehenden Anmeldungen? Wie soll denn Ihre Berechnung aufgehen? Und das Wichtigste: Wann erfahren die Eltern der Sekundarschüler denn nun, ob der Teilstandort Ickern erhalten bleibt oder die Kinder in die Castroper Altstadt gefahren werden müssen? Ihr Formulierung, "Es wäre noch nicht aller Tage Abend", zeigt doch eine erhebliche Unsicherheit.
Und wer zieht voreilige Schlüsse zu den Anmeldezahlen? Die Anmeldungen sind doch gelaufen, auch wenn sich eventuell noch einige Eltern aus dem Norden für eine Ummeldung entscheiden, denn der Weg zur Sekundarschule Süd ist für Ickerner Kinder weit und auf dem Weg dorthin liegen noch andere Schulen!
Wäre es nicht einfacher, die tatsächlichen Zahlen anzuerkennen und zu der, Ihres Amtes entspre-chenden, Neutralität gegenüber allen Schulen, zurück zu kehren?

Annette Korte


Eigentlich ist die Sache ganz einfach…

Die Schuldezernentin Frau Glöß hat in totaler Verkennung des Elternwillens gehofft, dass so viele Eltern der 4. Grundschuljahre ihre Kinder an der Sekundarschule anmelden würden, dass die zweite Sekundarschule Castrop-Rauxels in Ickern hätte gegründet werden können.
Fakt ist nun, dass es bei einer Sekundarschule bleibt, weil statt der erwarteten mindestens 150 Kinder nur 94 angemeldet wurden.
Ob diese Schule nun einen Standort im Süden und einen zweiten im Norden behält, hängt von der Zügigkeit ab. Eine Sekundarschule mit einer Dependance muss sechszügig sein. Für die Aufteilung je Standort gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Sie wird nach Jahrgängen aufgeteilt, z.B. 5. bis 7. Jahrgänge an dem einen und 7. bis 10. am anderen Standort oder
  2. an beiden Standorten werden Kinder aller Jahrgänge vom 5. Bis zum 10. Schuljahr unterrichtet in jeweils drei Zügen.

Beide Möglichkeiten treffen in Castrop-Rauxel nicht zu. Eventuell kann das Ministerium eine Sondergenehmigung für eine zweizügige Dependance erteilen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, das mindestens 100 Schülerinnen und Schüler angemeldet sind. Als letzten Strohhalm versucht Frau Glöß zur Zeit diese zusammenzubringen. Gelingt dies nicht oder wird keine Sondergenehmigung erteilt, muss die Stadt den Standort Nord aufgegeben, und die Kinder von der Uferstraße werden in den Süden zum Schulgebäude an der Lönsstraße fahren müssen. Das sei äußerst bedauerlich sagte Frau Glöß "wegen des dann eigentlich nicht kompatiblen Raumprogramms" im Süden (RN. 04,03.2014).

Christel Sperz

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