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Wäre die Ickerner Straße doch auch eine "Gerther Straße"!

Der Umzug unseres Fraktionsbüros von der Bodelschwinger Straße im "Luftkurort" Schwerin hat uns hautnah eine neue Erkenntnis beschert. In Schwerin auf der Straße nur wenig Verkehr - aus dem Büro kaum wahrzunehmen - den Wald in unmittelbarer Nähe und auf dem Hof ein reichliches Parkangebot.

[ Bildserie Winterschäden ] Und dann die Ickerner Straße mit ihrem immensen Verkehrsaufkommen, mit ständigem Lärm, mit Autoabgasen und Feinstaubbelastungen und dann technisch in einem desolaten Zustand. Die Winterschäden waren noch nicht behoben, lediglich eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h war angebracht, die aber die Fahrgeschwindigkeit nicht reduzierte. Also kam zum Eigenlärm der Fahrzeuge der durch die winterzerstörten Straßendecke verursachte Lärm, vor allem auch durch die schon zu früher Morgenstunde die Straße befahrende LKW's. Private Messungen mit privaten Geräten (nicht nach DIN-Norm) ergaben Lärmpegel an der Schmerzgrenze.

[ Bildserie Querungshilfen ] Als weiteres großes Problem empfanden wir ob der hohen Fahrzeugsequenz das Überqueren der Straße. Wenn man nicht die ausgewiesenen Querungshilfen an Friederich-, Heinestraße und Markt benutzt, muss man entweder sehr geduldig sein oder sehr schnell sich bewegen können oder wagemutig sein und die Mitte der Straße als Zwischenstopp benutzen.

Also nahmen wir Kontakt auf mit der für die Straße zuständigen Behörde. Tatsächlich reagierte Landesstraßen NRW und es kam zu zwei Gesprächsrunden, in denen wir ausführlich die Probleme der Ickerner Straße auflisten und besprechen konnten.

Um die Sache zu beschleunigen stellten wir im Betriebsausschuss 1 den Antrag [ .pdf 55 kB ], zwischen Friederich- und Heinestraße und vor dem Ausgang des Friedhofes zusätzliche Querungshilfen einzurichten. Bei dieser Gelegenheit sollten an den vorhandenen Übergängen die Höhenunterschiede zwischen Straße und Bürgersteig geschliffen werden, um Rollstuhlfahrern und Rollibenutzern den Übergang zu erleichtern. Dieser Antrag wurde durch ROT/GRÜN abgelehnt.

Überraschend kam am Ende des Jahres die Zeitungsmeldung, dass Landesstraßen NRW für die Überholung der Straße noch 100.000 € zur Verfügung hätte. In einer Mail wiesen wir die Behörde nochmals auf die dringend erforderlichen Querungshilfen hin. Dann wurde es richtig Winter.

Am Anfang des Jahres haben wir einen Fragenkatalog an Landesstraßen NRW geschickt, um die Zukunft der Ickerner Straße aus der Sicht der Behörde zu erkunden. Eine Antwort ist bis zum Augenblick ausgeblieben und die Straße stellt sich mit ihren noch größer gewordenen Winterschäden so dar, wie in der Bildserie dokumentiert.

Eine weitere Flickschusterei halten wir für völlig sinnlos und vor allem nicht im Sinne der Anwohner. Es gilt jetzt, Nägel mit Köpfen zu machen und daher fordern wir eine Komplettsanierung der Straße, einschließlich der Errichtung der Querungshilfen, die für die Sicherheit vor allem der Kinder und älteren Menschen unbedingt erforderlich sind.

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