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Nachlese: Schuldiskussion im Rat der Stadt am 15.11.2012

Die Schuldiskussion hat immer noch kein Ende, denn noch ist nicht alles für das kommende Schuljahr geklärt. Herr Bohle machte in der Ratssitzung vom 15.11.12 den Vorschlag, die Festlegung der Gesamtschule auf 140 Schülerinnen und Schüler aufzuheben, weil diese Deckelung nicht gerichtsfest sei. Eltern könnten sich eventuell in die Willy-Brandt-Gesamtschule einklagen. Seiner Meinung nach könne man notfalls für wenige Jahre mit Schülerüberhang auch mit einer Dependance arbeiten.

Herr Postel verlangte Klarheit für die Eltern, die im nächsten Jahr ihre Kinder an den weiterführenden Schulen anmelden werden. Wenn im Anmeldeverfahren die Zahlen nicht ausreichen, um zwei Sekundarschulen oder eine Sekundarschule zu errichten, dann müsse den Eltern vorher mitgeteilt werden, wie die Stadtverwaltung die Schülerinnen und Schüler schulisch unterbringe, die nicht zur Realschule gehen wollten.

Der Bürgermeister Herr Beisenherz versicherte, dass kein Kind übrig bleibe. Im Anmeldeverfahren (2013) zähle der Elternwillen und danach werde festgestellt, welche Schulformen bestehen blieben. Der Bürgermeister will nicht dem Wunsch der FWI folgen und das weitere Vorgehen nach den Anmeldungen durch Ratsbeschluss im Vorfeld festlegen. Dass alle Kinder auch künftig beschult würden, sei eine Selbstverständlichkeit, deren Ausführung man nicht durch Beschlüsse festlegen müsse. Man werde sehen, wie das Anmeldeverfahren liefe. Es seien so viele unterschiedliche Eventualitäten möglich, dass man nicht alle in Ratsbeschlüsse fassen könne. Das Anmeldeverfahren für die Gesamtschule werde vorgezogen. Die für Realschule, Sekundarschulen und Gymnasien fänden im gleichen Zeitraum statt. Auf der Grundlage der Zahlen werde dann der Elternwille festgestellt.

Herr Eckhardt führte aus, dass, wenn wenig Schülerinnen und Schüler übrig blieben, man mit den Eltern reden müsse, ob sie den Schulort (Anm.: nach Dortmund, Bochum, Datteln ...) wechseln würden. Hätten diese Gespräche keinen Erfolg und bliebe eine erkleckliche Anzahl von Kindern übrig, dann müsse man darüber nachdenken, ob noch andere Schulformen angeboten werden müssten.

Festzuhalten bleibt: Passen die Anmeldezahlen für die Errichtung von Sekundarschulen, eine oder zwei, nicht, wird noch ein zusätzliches Anmeldeverfahren für eine Haupt- und/oder eine weitere Realschule angeboten werden müssen, denn der Bürgermeister hält es ja für eine Selbstverständlichkeit, dass alle Castrop-Rauxeler Kinder nach dem Willen ihrer Eltern auch in eine von ihnen gewünschte Castrop-Rauxeler Schule gehen können.

Christel Sperz

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