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Klartext 06.06.2011

Geht doch!

Mit welchem Getöse hat ROT/GRÜN tiefe Einschnitte in die Grundschullandschaft angekündigt und im Vorgriff mal ganz schnell die Grundschule in Deininghausen geschlossen, immerhin schon die zweite Grundschule, die unter der Regie der Koalition dicht gemacht wurde, ohne auf das Umfeld zu achten. So sollte es wohl weitergehen! ROT/GRÜN kündigte an, zur Bewahrung von Schulqualität - was immer das ist - nur noch mindestens zweizügige Grundschulen zu wollen und wenn man den Prognosen des Gutachters folgt, hätten mehrere einzügige Grundschulen geschlossen werden müssen und das nach dem Willen der Koalition möglichst auf der Stelle. Wie das Kaninchen auf die Schlange starrten Verwaltung und ROR/GRÜN auf die Prognosezahlen des Gutachtens, machten sie zur ausschließlichen Basis ihrer Argumentation und schmetterten alle Einwände mit denen versucht wurde, die Kinder und das Umfeld in den Mittelpunkt der Überlegungen zu stellen, ab, sogar mit dem drohenden Hinweis, dass sonst die Schulaufsichtsbehörde tätig werden würde und noch tiefere Einschnitte erfolgen würden.

Folgt man der Berichterstattung in der Zeitung, hat offensichtlich ein Umdenken in der Verwaltung und in der Koalition stattgefunden. Man favorisiert jetzt Lösungen, die von Elternverbänden vorgeschlagen und von vielen Städten schon praktiziert werden und die schon am 10.05.2011 von uns als sinnvolle Lösung auf unserer Internetseite veröffentlich wurde. Warum aber die gut funktionierende, von der SPD so gewollte, einzügige Grundschule GRÜNER WEG jetzt schon in die Planungen einbezogen wird, bleibt das Geheimnis der Koalition.

Wenn man das Gezerre um die Grundschulen betrachtet, kann man ROT/GRÜN nur empfehlen, öfter mal einen Blick über den Tellerrand zu wagen und die Internetseite der FWI aufzurufen. Manchmal kann das für ideologisch begrenzt Denkende sehr hilfreich sein, wie schon die Ansiedlungsgeschichte von Dela zeigt, zunächst von ROT/GRÜN bejubelt und dann, nach unseren dezenten Hinweisen auf mögliche Abstandsprobleme zur Wohnbebauung, von der Koalition auch abgelehnt wurde.

H. Bohle

PS: Gespannt darf man sein auf die Entwicklung der Diskussion um die Sekundarstufen, vor allem im Norden der Stadt. Der augenblickliche Vorschlag, die Schulen mögen sich zusammensetzten und ein gemeinsames Konzept entwickeln, unterschlägt die riesigen Probleme bei der Entwicklung gemeinsamer Unterrichtsrichtlinien und kann daher nicht funktionieren.

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