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Klartext 24.10.2015

Kita Henrichenburg

Liebe Bürgerinnen und Bürger, Herr Bürgermeister und die Ratsmitglieder dieser Stadt!

Wir sitzen in unserem Stadtrat nicht um unser Ego zu streicheln, sondern weil es in unserer Stadt, erstaunlicher Weise noch Menschen gibt, die uns zutrauen, ihre Interessen zu vertreten. Die Interessen jedes einzelnen Bürgers, ob Wähler oder nicht, ernst nehmen und beachten ist unser Auftrag und sollte auch das Ziel sein.

Jetzt schlage ich mal einen Bogen zur Kita Henrichenburg. Dort stehen sich zwei Lager gegenüber. Die einen wollen eine neue Kita um jeden Preis, die anderen wollen eine neue Kita auf dem eigentlichen, alten Kitagelände mit dem Erhalt des alten Friedhofs.

Durch eine Verlagerung des geplanten Neubaus nach hinten könnte man beiden Lagern den Wunsch erfüllen und dies ist auch möglich, wenn man es nur will. So wurde es uns auch von Seiten der Verwaltung signalisiert.

Ich könnte jetzt versuchen, sowohl den Bürgermeister und die Mitglieder des Rates von dieser Möglichkeit zu überzeugen aber ich bin mir sicher, dass wir alle den Ausgang der Abstimmung jetzt schon kennen und einige aus dem Rat bestimmt auch das genaue Ergebnis.

Die SPD und der damalige Rat hat einen alten Friedhof an der Bochumer Straße mal einstimmig als erhaltenswert erachtet und eine geplante Bebauung durch die GeWo abgelehnt. Welcher Tote macht in diesem Fall den Unterschied?

Anstatt mit Fingerspitzengefühl gemeinsam einen hier möglichen Kompromiss zu erarbeiten, werden die meisten Ratsmitglieder mit Ihrer Abstimmung im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen gehen und der Kirche ein Grundstück vergolden. Das alles für einen Kita-Neubau der nach den Plänen, die uns von der AWO und dem Investor vorgelegt wurden, nicht einmal behindertengerecht ist und über eine Außentreppe verfügen soll, die im Brandfall eine Gefahr für die Kinder darstellt! Die Auslegung der Planungsunterlagen mit der Möglichkeit des Einspruches der Bürger wird zur Farce, wenn man die Stellungnahme des neuen SPD Fraktionsvorsitzenden liest, denn es ist "alles so schön eingefettet", dass egal welche Einsprüche kommen werden, nichts mehr geändert wird.

Annette Korte

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