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Klartext 06.07.2010

Was liegt da vor der Haustür der Ickerner vergraben und vergessen?

Die riesige CO2-Dusche, des Dattelner E.ON-Kühlturms, bietet dem Betrachter Angst machende und monströse Szenarien bis in jeden Blickwinkel unserer Region. Die abgeholzten Stromtrassenflächen in der "Grünen Lunge" in Ickern-End, vermitteln ein Bildnis ökologischer Verwüstung. Es bedarf nicht vieler Phantasien, sich nun als Krönung dieses Raubbaues an unserer Natur die Trasse der neuen B 474n vorzustellen. Wer denkt, dies sei umweltpolitisch genug an schlechten Nachrichten, darf sich allerdings noch nicht zurücklehnen. Der Ickerner Norden scheint ein Quell unliebsamer Umweltsünden zu sein, auch was Altlasten in unseren Böden angeht. Quasi vor unserer Haustür.

Bekannt sind uns drei Verdachtsflächen, von denen wir eine schon der Aufsichtsbehörde in Recklinghausen gemeldet haben. Ende März fand eine Begehung der ehemaligen Mülldeponie, die von der Lohburger- und Zechenstraße eingerahmt wird, durch FWI-Mitglieder und der Aufsichtsbehörde statt, die danach Bodenproben genommen hat und auch schon überhöhte Bodenbelastungswerte bestätigen konnte.

Eine zweite Fläche ist uns durch Augenzeugen beschrieben worden. Es handelt sich um Deponierungen unbekannter Stoffe (Bauschutt) auf dem Gelände des Bauernhofes an der Voerstestrasse (Ickerner Heide), das nach den Plänen der Stadt Waltrop bebaut werden soll. In diesem Fall haben wir den städtischen Umweltexperten benachrichtigt, der sich mit der Stadt Waltrop in Verbindung setzten will.

Die dritte Fläche befindet sich am Rande des nördlichen Autobahnparkplatzes der A2 und zieht sich parallel zur Autobahn bis zum Herdicksbach hin. Der hier in unbekannt hoher Menge abgelagerte Emscherschlamm bzw. Emscheraushub ist sicherlich alles andere als umweltfreundlich. Wer die Emscher kennt, weiß auch, wie hoch belastet diese Schlämme zum damaligen Zeitpunkt der Entsorgung waren. Auch die Lage dieser Deponie ist dem Umweltschutzbeaufragten unserer Stadt mitgeteilt worden. In Abstimmung mit der Behörde des Kreises Recklinghausen ist die Emschergenossenschaft aufgefordert worden, Angaben über Mengen und Art des in den siebziger Jahren abgelagerten Aushubs aus der Emscher zu machen.

Natürlich können wir nicht voraussehen, wie die Behörden mit diesen Wissen umgehen werden, wir werden allerdings zum Schutze der Ickerner Bürgerinnen und Bürger weiter konsequent am Ball bleiben.

Versprochen!

Werner Jan Schmidt
Hermann Bohle
Günter Beyer

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