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Klartext 18.09.2008

Minister Wittke und die B 474n

"Die spinnen die Römer..."

So, so, es reicht also dem Herrn Minister. Aber mir reicht es auch, wenn ich in der Presse lesen muss, mit welcher Ignoranz, gepaart mit Unkenntnis, der Herr Minister sich über die Sorgen und Ängste der Ickerner Bürger hinwegsetzt und diejenigen, die die Straße nicht wollen, in die ideologische Ecke drängt. Wenn der Herr Minister nur von 180 m Straße spricht, die auf Castroper Gebiet liegen, dokumentiert er nur, dass er von den Örtlichkeiten keine Ahnung hat und die Einkesselung Ickerns durch zwei stark verkehrsbelastete Straßen nicht sehen will. Der Gipfel der Unverschämtheit und Ignoranz ist natürlich die Aussage "Im Übrigen sei weit und breit kein Mensch in Castrop-Rauxel nachteilig vom Bau der Schnellstraße betroffen." Verehrter Herr Minister, dümmer kann kein Argument sein oder kennen Sie nur Straßen, die von Pferdefuhrwerken befahren werden, von denen man ab und zu ein fröhliches Wiehern hört und deren Geruchsbelästigung von Pferdeäppeln ausgeht. Wir haben hier schon die Autobahn A2, die mitten durch den Ortsteil geht und deren übliche Belastungen durch Lärm, Gestank und Emissionen wir schon mehr oder weniger mit Geduld ertragen.
Bevor Sie uns den Schwarzen Peter zuspielen und großspurig tönen, "Wir werden den Bürgern dieser beiden Städte (Waltrop und Datteln) nicht die Verkehrsentlastung ihrer Innenstädte verwehren", sollten Sie mal einen Blick in die Gutachten ihrer eigenen Behörden werfen, die die B 474n nicht als Umgehungsstraße für die beiden Städte qualifizieren.

So, Herr Minister, jetzt reicht es mir, endgültig. Deswegen verkneife ich es mir, auch noch auf die Bemerkung ihrer Kollegin, Frau Ministerin Thoben einzugehen, die von "erhofften 10.000 Arbeitsplätzen in den Rieselfeldern" spricht, nur gehen die Zahlen aus den verschiedenen Quellen für die Arbeitsplätze so auseinander, dass sie nur durch Kaffeesatzlesen gewonnen sein können, und darüber kann man nicht diskutieren. Allein die Hypothese, die zum Kaffeesatzlesen führte "wenn wir 1000 ha Grünfläche für ein gigantisches Industriegebiet zur Verfügung stellen und es dann voll belegt ist, können 30.000 Arbeitsplätze entstehen" ist lächerlich. An blühende Landschaften glaubt mit Blick auf den Osten Deutschlands längst niemand mehr und auch Nokia lässt schön grüßen.

H. Bohle

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