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Klartext 04.04.2011

Offener Brief an die Schuldezernentin Frau Glöß

Sehr geehrte Frau Glöß,

[ Hexe mit Glaskugel ] es ist schon erstaunlich zu sehen, mit welchem Engagement Sie die Schließung der Franz Hillebrandt Hauptschule betreiben. Ihr erster Versuch, im Vorfeld der Anmeldungen ohne jede Grundlage zu behaupten, die Hauptschule würde geschlossen und das Gebäude durch die Paul Dormann Schule aus Waltrop benutzt, hat sicherlich die Anmeldezahlen gedrückt, aber durch den Einsatz des Kollegiums, der Eltern und nicht zuletzt der Schülerinnen und Schüler wohl nicht zu dem von Ihnen erhofften Ergebnis geführt. Immerhin erfüllt die Schule nach den jetzt vorliegenden Anmeldezahlen die rechtliche Voraussetzung, einzügig geführt zu werden. Ihr bissiger Kommentar dazu: "Das ändert nix." ( WAZ "Diese Schule muss bleiben" Samstag, 02.04.11). In den weiteren Ausführungen zu Ihrer Stellungnahme behaupten Sie dann, unter Einbeziehung vieler Konjunktive und "wenn" und "aber", an der FHHS würden ab Schuljahr 2012/13 keine Schüler mehr aufgenommen. Eigentlich müssten Sie wissen, dass der Verfasser des Schulentwicklungsplanes Vorschläge zur Entwicklung der Schullandschaft macht, die er mit seinen Prognosezahlen belegt, dass aber genau diese Vorschläge nicht als Evangelium gelten, sondern politisch beraten und beschlossen werden sollen und müssen. Dazu ist eine Arbeitsgruppe eingesetzt worden, die noch gar nicht getagt hat. Natürlich gibt es daher auch noch keinen Beschluss zur künftigen Entwicklung der Schulen in Castrop-Rauxel.

Wenn Sie also so heftig gegen die FHHS agieren, muss man sich fragen, welche Gründe Ihr Handeln vorantreiben. Kochen Sie ihr eigenes Süppchen und wollen die Schullandschaft in unserer Stadt nach Ihren persönlichen Vorstellungen ge- bzw. verunstalten? Oder gibt es in der Koalition schon Entscheidungen über Schulschließungen, und Sie haben die unschöne Aufgabe, diese der Öffentlichkeit nahe zu bringen, während die Koalition noch das hohe Lied der Bürger- , Eltern-, Lehrer- und Schülerbeteiligung singt?

[ Hexe und Abrissbirnel ] Wann werden Sie und Ihre hellseherischen Gesinnungsgenossinnen und -genossen endlich aus den vielen nicht eingetroffenen Prognosen der Vergangenheit lernen?

Beispiel 1: Prognose Juli 2005: In der Übersicht über schulpflichtig werdenden Kinder werden für das noch in der Ferne liegende Schuljahr 2011/2012 insgesamt 573 Schulanfänger/innen prognostiziert - lt. Presse November 2010 beträgt die Zahl der schulpflichtigen Kinder für das kommende Schuljahr über 650. (Für diese Fehleinschätzung könnten noch zahlreiche andere Beispiele geliefert werden.) Doch aufgrund der Prognose über die dramatisch sinkenden Schülerzahlen wird die Grundschule Marienburger Straße 2006 geschlossen.

Beispiel 2: Die Aufhebung der Schuleinzugsbereiche 2008 wird von rot/grün als Förderung von Selektion und Ghettoschulen gegeißelt - die heute mögliche Wiedereinführung für Castrop-Rauxel wird aufgrund angeblicher Wirkungslosigkeit abgelehnt

Schon vergessen? Oder frei immer nach dem Motto: Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?

Mit freundlichen Gruß

Hermann Bohle

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