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Klartext 21.02.2009

Pontius Pilatus Beisenherz

[ Pontius Pilatus ] Er, Pontius Pilatus Beisenherz, ist, wie er im Mitgliederbrief der SPD Castrop-Rauxel vom Februar 2009 darstellt oder darstellen lässt, völlig unschuldig an seiner Abrechnungsaffäre. Auf die versäumte Anzeigepflicht gegenüber dem Rat geht er erst gar nicht ein, solche Lappalien hat ein Sonnenkönig eh nicht zu beachten, und die Verantwortung für den Verstoß gegen die Abführungspflicht seiner Einnahmen aus Nebentätigkeiten gibt er skrupellos an die Beigeordnete Glöß und den zuständigen Sachbearbeiter weiter.

Natürlich muss er als Leiter einer großen Behörde nicht die Regeln beachten, die für jedes Mitglied dieser Verwaltung gelten und die bei Nichtbeachtung zu schwerwiegenden Konsequenzen für die Mitarbeiter führen.

Natürlich sind die Bösen in der Geschichte die Mitglieder der FWI-Fraktion, die sich erdreistet haben, den Skandal aufzudecken und an die große Glocke zu hängen, um, wie er behauptet, damit Wahlkampf zu machen. Nur, Herr Pontius Pilatus Beisenherz, verschweigen Sie natürlich, dass Sie schon vor einem Jahr auf die Fehler in aller Stille aufmerksam gemacht worden sind und dann in größter Ruhe haben prüfen lassen und prüfen lassen und prüfen lassen, wohl in der Ansicht, die Entschädigung für die anstrengende und zeitaufwändige Tätigkeit in der "Ständigen Schiedsstelle" der Gelsenwasser stünde Ihnen zu. Immerhin reden wir hier von dem stattlichen Betrag von 26000.- € in vier Jahren, bei, soweit bekannt, einem einzigen Sitzungstermin. Ein satter Stundenlohn! Selbst wenn man den Betrag abzieht, der dann rechtmäßig in die Stadtkasse fließen sollte, bleibt immer noch ein Betrag, für den eine alte Frau lange stricken muss. Und dass, Herr Pontius Pilatus Beisenherz, sollte einem aufrechten Sozialdemokraten zu denken geben, zumal Sie ja aus allen Nebeneinnahmen der letzten 4 Jahre, jährlich insg. 6000.- €, in Summe also 24.000.- €, behalten durften. Dazu addieren sich noch die hohen Nebeneinnahmen der Sparkasse Vest, die Sie ebenfalls behalten dürfen. Sind mittlerweile die Allüren und Ansprüche des Herrn Ackermann auch unter Sozialdemokraten verbreitet? Gilt für Sie das Motto: "Wasser predigen und selber Wein trinken?"

H. Bohle

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