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Klartext 07.05.2012

Schulexperten ...?

Es ist schon seltsam mit den Schulexperten der SPD, kaum stellt eine renommierte Schule ein Konzept vor, mit dem alle Kinder individuell gefördert werden können, schon fahren sie aus der Haut und werfen der Schule vor, gegen die Ausbildungs- und Prüfungsordnung zu verstoßen, nur weil sie keine Sitzenbleiber mehr produzieren will, die dann zwischen dem 5. Und 8. Schuljahr zur Hauptschule geschickt werden. Schließlich bleibt das der Sekundarschule vorbehalten, aus der, wie der Schulexperte Haber betont, nicht mehr "abgeschult" wird. Er vergisst zu sagen, dass diese Möglichkeit in Zukunft nicht mehr besteht, weil es in unserer Stadt nach dem Willen der Koalition keine Hauptschulen mehr geben wird.

Seltsam wird dann die Argumentation zum Votum der Elternpflegschaften der Realschulen, die eine Umwandlung in Sekundarschulen ablehnen. Es wird ihnen gerade noch zugesprochen, sich für den Erhalt ihrer Schulen einsetzen zu dürfen - sehr freundlich Herr Winkelmann- aber "sie überschreiten ihre Kompetenzen, wenn sie in Anspruch nehmen, Sprecher der Elterninteressen zu sein." Haben die Pflegschaften denn in Anspruch genommen, das "Elterninteresse" zu vertreten? Sie vertreten doch nur aus ihrer unmittelbaren Erfahrung mit der Realschule den Standpunkt, dass sie eine erprobte Schule bevorzugen und einer unerprobten, mit vielen Fragezeichen versehenen Schulform, vorziehen.

Und dann wird der Elternwille ausschließlich den Grundschuleltern zugesprochen, die demnächst ihre Kinder an eine weiterführende Schulform anmelden. Diese Eltern werden zur Zeit von der Schuldezernentin Glöß und dem Sekundarschulexperten der SPD über die neue Schulform unterrichtet, also von einem Gespann, das sicherlich nicht als Kritiker der Sekundarschule gesehen werden muss und Wege finden wird, den "Elternwillen" in die richtige Richtung zu lenken.

Wer nun glaubt, dass der dann abgefragte Elternwille das Votum des Rates maßgeblich beeinflussen wird, vergisst, dass für die Koalition der Beschluss für die Sekundarschule schon lange feststeht und der Elternwille nur dann die Entscheidung beeinflusst, wenn er den Standpunkt der Koalition bestärkt.

Hermann Bohle

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