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Schulpolitik

Castrop-Rauxel ist - wie alle Kommunen in NRW - in der derzeitigen bildungspolitischen Konstruktion von Gesetzeswegen zur Bereitstellung von ausreichendem und "würdigem" Schulraum mit sachgerechter Ausstattung verpflichtet.

Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass Kommunen die Träger von Schulen sein sollen, also verantwortlich für alle "äußeren Schulangelegenheiten" wie Bau und Erhalt von Schulen, die Übernahme der Betriebskosten, die Ausstattung mit Mobiliar, die Bereitstellung ausreichender, dem Stand der Technik angepassten Lehr- und Unterrichtsmitteln, die Bereitstellung von Haushaltsmitteln in festgelegten Höhen für die Anschaffung von Schulbüchern und die Finanzierung des erforderlichen Verwaltungspersonals.

Für die inneren Schulangelegenheiten, also Lehrerversorgung und Lehrerbesoldung, Inhalte von Lehrplänen, Stundenzahlen etc. ist das Land zuständig.

Castrop-Rauxel hat somit zwar auf den Lehrstoff (inhaltlicher Aspekt von "Bildung") kaum Einfluss. Für die Bedingungen, unter denen Schülerinnen/Schüler lernen und Lehrer/Lehrerinnen unterrichten (organisatorischer Aspekt von "Bildung"), trägt Castrop-Rauxel allerdings ein sehr hohes Maß an Verantwortung.

Entscheidungen über Fragen "äußerer Schulangelegenheiten" werden in Castrop-Rauxel durch den Schulausschuss vorbereitet und letztendlich durch den Rat der Stadt gefällt. Die finanziellen Mittel für die Wahrnehmung der Pflichten aus dem Gesetz bezieht Castrop-Rauxel zum einen aus eigenen Mitteln und zum anderen aus Zuweisungen und Fördermitteln des Landes NRW.

Die FWI vertritt in Bezug auf die Schulpolitik folgende Positionen:

  • Bildung braucht Raum.
    Diesen zu schaffen und zu pflegen ist und bleibt wichtigste Aufgabe der Stadt in ihrer Funktion als Schulträger. Die FWI wird darauf achten, dass in Castrop-Rauxel die gesetzlich gestellten Anforderungen wie Bereitstellung von würdigem Schulraum und sachgerechter Ausstattung bestmöglich erfüllt werden.
  • Allen Schulformen in Castrop-Rauxel soll eine gerechte Unterstützung zukommen, damit die Voraussetzungen für die bestmögliche Förderung von Schülerinnen und Schülern an allen Schulen geschaffen werden.
  • Die Schaffung übergroßer "Lernfabriken" muss vermieden werden, da diese aus pädagogischer Sicht nicht zu verantworten sind.
  • Die Bestrebungen von Schulen zu mehr Eigenständigkeit und Eigenverantwortung sollen weiter gefördert und unterstützt werden.
  • Dem Elternwillen ist bei der Entscheidungsfindung in schulpolitischen Fragen Rechnung zu tragen.

Die FWI ist der Ansicht, dass kommunale Verwaltung und Kommunalpolitik keine Schulstruktur- oder Systemdebatte zu führen haben. Erste Aufgabe muss sein, das vorhandene Schulangebot mit allen verfügbaren Mitteln so zu optimieren, dass vor Ort die bestmöglichen Fördermöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler an allen Schulformen angeboten werden können.

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